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Am 10./11. Juni wurde das
37. Innviertler Wanderpokalfliegen durchgeführt.
Nach dem langen, kalten und schneereichen Winter
und dem verregneten Start in das Frühjahr wurde
der Wettbewerb erstaunlicherweise bei durchaus
schönem Flugwetter durchgeführt - wir hatten am
Samstag nur ganz kurz Regen und am Sonntag
strahlend blauen Himmel.
Das Starterfeld umfasste 32 Teilnehmer, mit
starker internationaler Beteiligung von 16
Piloten aus Deutschland, Polen, der Schweiz und
Liechtenstein.
Aus österreichischer Sicht flogen unsere 3
Nationalteampiloten ganz vorne mit und belegten
in der Endwertung mit den Plätzen 2 - Gerhard
Mayr, 4 - Helmut Danksagmüller und 6 - Markus
Zeiner Spitzenplätze. Das "Match" Österreich
gegen Deutschland entschieden jedoch die
Deutschen Piloten mit dem Sieger Markus
Wissinger und dem drittplazierten Güther
Uhlsamer mehr oder weniger eindeutig für sich.
Den 5 Platz erflog Patrick Drack aus der
Schweiz. Die erste war vom 6. platzierten
Piloten nur 3,7% getrennt - ich glaube, dass
sagt alles über das hohe Niveau im Spitzenfeld.
Überrascht hat der junge Nachwuchspilot Marko
Bierbauer mit eindrucksvollen Flügen - er hat in
der Endwertung den hervorragenden 9. Platz
belegt.
Im Starterfeld überwogen noch die (meist 4-Takt
getriebenen) Verbrennungsmotoren, der
Elektroantrieb ist jedoch weiterhin auf
Vormarsch. Vor allem bei unseren Nachbarn ist
der Trend eindeutig und die E-Antriebe konnten
alle überzeugen. Vor allem im 3. Durchgang war
bei blauen Himmel und etwas Wind der Vorteil der
Elektroantriebe durchaus sichtbar - oder besser
gesagt, durch die fehlende "Rauchfahne" eben
gerade nicht sichtbar.
Der immer wieder beworbene Vorteil der höheren
Bremswirkung in Abwärtspassagen konnte jedoch
nicht bei allen Elektroantrieben festgestellt
werden, hier kommt es scheinbar sehr stark auf
die gute Abstimmung Motor/Regler/Luftschraube
an.
Abschließend möchte ich mich bei der Schärdinger
Modellflieger Union - insbesondere natürlich bei
Karl Späth - für die hervorragende Organisation
bedanken. Karl Späth schafft es immer wieder
Sponsoren für den Wettbewerb zu finden und
schöne Preise für die mittlerweile traditionelle
Tombola zu finden. Danke auch an alle
Punkterichter - die Aufgabe bei 32 Teilnehmern
war sicher keine einfache - die
Wettbewerbsleitung und Jury.
Ich hoffe, dass der Trend der internationalen
Beteiligung in Schärding so weitergeht, und wir
auch im nächsten Jahr wieder sehr viele
ausländische Piloten begrüßen dürfen.
Christian Weiss
BFR F3A/RC-III |